Was bedeutet Artenschutz im Zoo konkret? In dieser Folge von Fadegrad spricht Sam de Keijzer mit Elia Heule, Leiter Zoologie und Artenschutz im Walter Zoo, über die Aufgaben wissenschaftlich geführter Zoos, internationale Erhaltungszuchtprogramme und die Frage, wie Tierhaltung und Naturschutz zusammenhängen.
«Wir werden oft gefragt, warum wir keine Tiere auswildern. Das hängt mit der Zerstörung ihrer Lebensräume zusammen. Immer noch sterben 70 Prozent aller Tiger durch Menschenhand. Solange das so ist, wollen wir keine Tiere auswildern.»
Elia Heule erklärt, weshalb Zoos Teil globaler Artenschutznetzwerke sind, wie bedrohte Tierarten koordiniert gezüchtet werden und warum Tiere heute nicht mehr aus der Wildnis in Zoos kommen. Thema sind auch die Herausforderungen beim Schutz von Lebensräumen, Erfahrungen aus Naturschutzprojekten in Mittelamerika und Sierra Leone sowie die Rolle von Umweltbildung.
«Meine Schwester behauptet, dass ich schon als Kind sagte, ich werde einmal im Walter Zoo arbeiten. Ich war wahnsinnig tierbegeistert – Tier-Nerd trifft es eher. Ich habe jedes Buch gelesen und jeden Film gesehen, den ich über Tiere finden konnte.»
Ausserdem erzählt Elia Heule persönlich, weshalb er Biologie studiert hat, wie er zum Walter Zoo kam und warum bei Städtetrips mit seiner Familie – inklusive seinem zweijährigen Sohn – auch immer ein Zoobesuch dazugehört.
Auch grosse und kleine Pandas, der Alltag als Leiter Zoologie und Artenschutz sowie die Frage, was «Bewahrung der Schöpfung» heute bedeuten kann, kommen zur Sprache.
Highlights der Podcastfolge über den Walter Zoo
- 01:50 Welche Rolle Zoos für den Artenschutz spielen
- 15:32 Warum es keine grossen Pandas im Walter Zoo
- 17:54 Sponsorennennung
- 19:28 Was Elia Heule als Leiter Zoologie und Artenschutz im Walter Zoo macht
- 24:04 3 Erkenntnisse aus dem Besuch von Tierschutzprojekten in Mittelamerika und Sierra Leone
- 26:40 Werbung: Auszeit in Gemeinschaft & in der Natur
- 30:47 Über die Bewahrung der Schöpfung
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Für junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren gibt es vom 5. Bis 8. Oktober 2026 vier Tage mit Raum für Selbstreflexion und Mentaltraining. Sie finden im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis, Österreich statt und werden von den Coaches Elena Policante und Philip Wirth geleitet. Das Angebot wird getragen und finanziell unterstützt vom Bistum St. Gallen (Claudia Vetsch, Fachbereich Junge Erwachsene und Berufung) und der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen (Markus Naef, Beauftragter für Junge Erwachsene).
Infos und Anmeldung: Deine Auszeit – in Gemeinschaft – Netzwerk Junge Erwachsene
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ch bin Sam und interessiere mich sehr für Menschen und ihre Geschichten.
Nach meiner Lehre zur Malerin habe ich deshalb zügig den Beruf gewechselt und wirke heute als Sozialpädagogin im Jugendbereich.
Man findet mich auch gern auf Festivals und Konzerten oder aber in meinem ruhigen Mal-Atelier.

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