Mundartrapper Raboose über „wachse & welche“

Seit über 20 Jahren macht Gilles Riedweg Musik. Unter dem Namen «Raboose» schreibt und veröffentlicht der 35-Jährige aus St. Gallen Songs, tritt auf Bühnen und Festivals auf und bewegt sich dabei musikalisch zwischen verschiedenen Genres.

Doch wer seine Texte kennt, merkt schnell: Bei Raboose geht es um mehr als nur Musik.

Seine Songs sind persönlich. Sie erzählen von Erlebnissen, Gefühlen, Freundschaften, Zweifeln und der Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Vieles davon ist autobiografisch – und manches geht dabei erstaunlich tief.

Sein aktuelles Album «wachse & welke» ist dafür ein besonders gutes Beispiel. Der Titel klingt zunächst poetisch, beschreibt aber auch einen Zustand, den wohl viele kennen: Es gibt Zeiten, in denen man wächst, sich entwickelt und Energie hat. Und es gibt Momente, in denen genau das Gegenteil passiert.

Was braucht es, damit Raboose wieder wachsen kann?

Was bringt ihn zum Welken?

Und was macht er, wenn er – wie in seinem Song «müed» – einfach nur noch müde ist?

Zu viel Dünger ist auch nicht immer gesund, manchmal darf es auch einfach Zeit brauchen.

Im Gespräch geht es aber auch zurück zu den Anfängen. Raboose schrieb bereits mit 13 Jahren seine ersten Songs und startete seine musikalische Reise überraschenderweise in einem Punk-Rock-Studio. Später folgten andere Studios, Bühnen und Begegnungen – unter anderem stand er mit Kool Savas auf der Bühne.

Wie viel persönliche Geschichte steckt tatsächlich in seinen Songs?

Ist Musik für Raboose eine Art Therapie?

Und gibt es Gedanken und Erlebnisse, die selbst in einem so persönlichen Song keinen Platz finden?

Auch über diese Fragen spricht er offen.

Das Schöne an der Kunst ist für mich, dass man kreativ unter verschiedenen Deckmänteln Dinge verpacken kann

Dabei wird deutlich, dass «wachse & welke» nicht einfach nur ein weiteres Album in seiner mittlerweile über 20-jährigen musikalischen Laufbahn ist.

Raboose hat damit bewusst eine neue Richtung eingeschlagen – musikalisch und inhaltlich.

Was genau dahintersteckt, warum ihn das Thema «dihei» immer wieder beschäftigt und welche Rolle Glaube in seinem Leben spielt, erzählt er in dieser Folge von fadegrad.

Und am Ende bleibt eine Frage, die vielleicht auch über die Musik hinausgeht:

Was würde Raboose seinem 13-jährigen Ich heute sagen?

Eine persönliche Folge über Musik, die etwas zu erzählen hat – und einen Musiker, der sich nicht scheut, dabei auch die eigenen Zweifel hörbar zu machen.

Das sind die Themen der Podcastfolge mit Gilles Riedweg aka Raboose:

  • 02:04    Was ihn seit 20 Jahren antreibt
  • 04:45    Vom Start in einem Punk-Rock-Studio
  • 06:47    Wie eine Mandel-OP seine Stimme evtl. beeinflusst hat
  • 12:24    Wie KoolSavas ihn inspiriert
  • 16:17    Werbung Finale Sundayplaylist
  • 20:26    Inwiefern Musik für ihn therapeutisch wirkt
  • 32:55    Was ihm Zuhause bedeutet
  • 36:21    Was ihn zum wachsen bringt

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SUNDAY PLAYLIST ist ein Projekt, das junge Musiker:innen dabei unterstützt eine Band zu gründen und zu entwickeln. Mit Coaching, Workshops und einem Songwriting-Wettbewerb bekommen sie die Chance, ihre Musik zu verbessern, sich zu vernetzen und vielleicht sogar einen Song professionell aufzunehmen. Das Projekt fördert kreative Entfaltung, persönliche Entwicklung und Gemeinschaft und wird unterstützt von Kirche und Kulturpartnern.

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